LUST AUF WAS NEUES

Das Spiel, das dich deine Figur nicht steuern lässt

Ein „Fourth-Person-Game“ in einem surrealen Garten.

Pavilion: Touch Edition

A 4th-person puzzle-adventure

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Was genau ist eigentlich ein „Fourth-Person“-Puzzler?

Als einen solchen beschreiben die Entwickler von Pavilion ihr Spiel. Auch wenn dir die Bezeichnung bisher noch nicht begegnet ist, ist das Konzept dahinter denkbar einfach. Im Gegensatz zu Third-Person-Spielen, bei denen du alles aus der dritten Person wahrnimmst, kannst du hier deine Hauptfigur nicht steuern. Stattdessen führst du sie. Klingt zunächst vielleicht ungewöhnlich, entspricht aber in gewisser Weise dem wirklichen Leben. Denk nur an das letzte Mal zurück, als jemand etwas für dich machen sollte. Dafür war mehr nötig, als nur auf einen Button zu tippen, oder?

Die von Hand gezeichneten Umgebungen sorgen für eine traumhafte Erfahrung.

Doch das Spiel selbst ist weit von der Realität entfernt. Dich erwartet eine surreale Welt, die an einen Traum erinnert und in der ein Mann durch verlassene Ruinen irrt. Er ist die Hauptfigur und befindet sich auf einem von Wald umgebenen Pavillon, der dem Spiel seinen Namen gab. Ihm gegenüber siehst du zwei gesichtslose Statuen, zwischen denen eine große Glocke hängt. Darüber schimmert eine merkwürdige Lichtquelle durch den Regen.

Du blickst aus der Vogelperspektive auf die Landschaft und führst von dort aus den Protagonisten, indem du mit verschiedenen Elementen der einzelnen Stages interagierst. Du kannst Glocken läuten, Schalter betätigen und sogar Steinblöcke bewegen. Aber damit sind deine Möglichkeiten erschöpft. Die Spielfigur bewegt sich nach ihrem eigenen freien Willen. Das einzige Mittel, das du hast, sind deine Andeutungen.

Du kannst mit den Objekten interagieren, aber es steht nicht in deiner Macht, dem Protagonisten Befehle zu erteilen.

    Pavilion: Touch Edition

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