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Game-Design statt Arbeitsfrust

Wie Daisy Ein mit Tiny Bird Garden ihr Hobby zum Beruf machte.

Tiny Bird Garden

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Eine Sache störte Illustratorin Daisy Ein an den Videospielen, die sie als Kind so mochte: Alle Charaktere darin waren weiß. „Die Avatare ließen sich auf verschiedenste Weise individualisieren. Aber dass sich die Hautfarbe nicht anpassen ließ, gab mir das Gefühl, dass jemand wie ich kein Abenteuerheld sein kann“, erklärt sie.

In ihrer Freizeit erschuf sie gemeinsam mit ihrem Mann Tiny Bird Garden – ein bezauberndes Spiel, in dem du deinen Garten in eine einladende Heimat für über 70 gefiederte Freunde verwandelst. Auf die Vielfalt achtete sie nicht nur bei den Vögeln, sondern auch bei den Menschen.

Für Tiny Bird Garden entwarf Daisy Ein mehr als 70 verschiedene Geschöpfe und über 100 Accessoires.

Daisy kündigte ihren Job, um hauptberuflich Spiele für ihr Zwei-Personen-Studio Super Retro Duck zu entwickeln. Erfahre hier, wie sie diesen Sprung geschafft hat und was sie als nächstes vorhat.

Was hat dich motiviert, hauptberuflich Spiele zu entwickeln?

Ich war in meinem vorherigen Job sehr unzufrieden. Meine Chefin wollte mein Gehalt kürzen. Als ich widersprach, meinte sie, ich solle mich nicht so anstellen, da ich sowieso keine bessere Stelle finden würde. Das tat weh, besonders weil ein Teil von mir das glaubte.

Ich entschied mich, meinen beruflichen Träumen zu folgen, auch wenn ich von Tiny Bird Garden nicht leben könne. Neben der Spielentwicklung arbeite ich freiberuflich als Illustratorin, um über die Runden zu kommen und eine weitere kreative Dimension zu haben. Es war nicht leicht, aber ich war noch nie so unabhängig und zufrieden mit mir.

Mach deinen Garten zum Vogelparadies.

Woher kommt deine Begeisterung für Videospiele?

Mein Vater war leidenschaftlicher Arcade-Spieler. Ich vermute, das hat abgefärbt. Ich weiß noch, wie ich mir nichts sehnlicher wünschte als ein Nintendo Entertainment System. Die Interaktivität der Spiele beflügelte meine Fantasie und ließ mich nicht mehr los. Ich fand Spiele spannender als Fernsehen oder Bücher, weil ich das Tempo bestimmen und eigene Entscheidungen fällen konnte.

Neben der Spielentwicklung arbeite ich freiberuflich als Illustratorin, um über die Runden zu kommen und eine weitere kreative Dimension zu haben.

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