SPIELE SIND KUNST

Sich verlieben? Klingt fabelhaft.

Wir feiern tolle Game-Soundtracks. Diesmal: Florence.

Florence

Über die Liebe und das Leben

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Florence gehört zu den Gewinnern des Apple Design Award 2018, mit dem Apple die herausragenden kreativen und technologischen Leistungen von Entwicklern würdigt, die in puncto Design und Innovation neue Maßstäbe für Apps auf den Apple-Plattformen setzen.

Der aus 20 Instrumentaltiteln bestehende Soundtrack von Florence, dem neuen Spiel des Chefdesigners von Monument Valley, verrät genauso viel über die Höhen und Tiefen der Lovestory eines jungen Paares wie das Spiel selbst. Jede Person wird durch ein Instrument dargestellt, dessen Melodie für die Geschichte genauso wichtig ist wie das Peanuts-Thema für Charlie Brown.

Jeder Song ist nur ein bis zwei Minuten lang und vollgepackt mit Emotionen. Das Hauptthema – der erste Track auf dem Album – beginnt mit einer einfachen Klaviermelodie, die so liebenswert und melancholisch ist wie Florence. Kurze Zeit später kommt ein Cello hinzu – genau wie im Spiel, als sich Florence in den Cellisten Krish verliebt, nachdem sie ihn spielen gehört hat.

Um diese Feinheiten herauszuarbeiten, hat sich das Entwicklerstudio an den Komponisten Kevin Penkin gewandt, der sich mit seinen Soundtracks zu Deemo und anderen Spielen bereits einen Namen gemacht hat. Es war seine Idee, jeder Person ein Instrument zuzuordnen und dann den Soundtrack um diese musikalischen Themen herumzubauen.

„Flöten, Klarinetten, Geigen und Elektrosounds begleiten das Soloinstrument”, erklärt er. „Sie alle liefern den musikalischen Kontext für die Interaktion der beiden Liebenden.“

Die Musik begleitet die Beziehung des Paares bis zum Ende und entwickelt sich von Song zu Song in einfachen Melodien wie „Happy Together“, „Fight“ und „Drifting“, die den jeweiligen Gefühlszustand widerspiegeln.

Der Soundtrack ist in Florence keine Nebensache, sondern ein wesentlicher Teil der Storyline.

    Florence

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