HINTER DEN KULISSEN

Viele Bäume werden ein Wald

Begrüne den Planeten mit Forest.

Forest

Bleibe fokussiert

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Viele von uns können sich ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen. Forest hilft dir, deinen Fokus zu schärfen und regt dich dazu an, das Mobilgerät beiseite zu legen und trotzdem produktiv zu sein: durch virtuelles Pflanzen von Bäumen. Die App hat nicht nur vielen Menschen geholfen, eine Balance zwischen Leben und Technologie zu finden, sondern sie hat die Welt auch etwas grüner gemacht – mit echten Bäumen.

Wir haben Forest-Entwickler Marcus Pi und Amy Jeng dazu befragt, wie ihre Idee Wurzeln schlug und wie sie gedeiht.

Pi und Jeng entwickelten die App in ihrer Freizeit neben dem Studium. Die Idee musste anfangs noch etwas zurechtgestutzt werden: „Zuerst dachten wir an ein virtuelles Haustier. Doch dann hatten wir die Befürchtung, dass das Spielen mit dem niedlichen Tier zu sehr im Vordergrund stehen könnte. Die Nutzer würden ihr Ziel aus den Augen verlieren“, so Jeng. „Dann hatten wir die Idee, der einfache Vorgang, einen Baum zu pflanzen, könnte ein Weg zu mehr Fokussierung sein.“

Als die Idee gereift war, stand die nächste Herausforderung ins Haus: ihre Umsetzung. Zunächst fassten Pi und Jeng eine Sperrbildschirm-App ins Auge, um die Gerätenutzung einzuschränken. Doch dabei war zu befürchten, die Nutzer könnten sich gestört fühlen und die Sperrfunktion umgehen, womit der Zweck wiederum verfehlt wäre. Und so entschieden sie sich, die App zu gamifizieren und ein Belohnungssystem für einen bewussten Umgang mit dem Smartphone zu erfinden.

Tausende von Bäumen durch Fokussierung

Pi wurde schnell klar, dass die Gamifizierung allein nicht Anreiz genug war: „Dann hatten wir den Einfall, echte Bäume zu pflanzen könnte eine gute Motivation sein.“

Angesichts ihrer beschränkten Mittel wandten sich die beiden schon bald an gemeinnützige Organisationen. So kam die Zusammenarbeit mit Trees for the Future zustande, einer afrikanischen Umweltorganisation, die sich für die Aufforstung einsetzt. Das einfache Konzept der App: Mit einem beständigen Fokus verdienst du dir Münzen. Hast du 2.500 davon gesammelt, finanziert Forest eine Baumpflanzung in Afrika. Laut Pi sammeln Nutzer in zwei bis drei Wochen genug Münzen für einen Baum.

2018 machten sich Jeng und Pi auf den Weg, um sich vor Ort von der Arbeit von Trees for the Future zu überzeugen. Diese erwies sich als effizient und zielgerichtet: „Wir besuchten einen ihrer Workshops und lernten Bauern aus der Region kennen. Diese besaßen Boden, verstanden aber nicht viel von seiner Bewirtschaftung. Die Organisation zeigte ihnen, wie man Bäume einzäunt, bewässert und zu guten Ernten kommt. Die Bauern waren für diese Unterstützung überaus dankbar.“

Seit 2015 wurden für Forest schon über 400.000 Jungbäume gepflanzt!

Das Bewusstsein wächst mit den Bäumen

Und wie reagierte die Community? Laut Pi bringen Nutzerinnen und Nutzer durchschnittlich 480 Prozent mehr Fokus auf, wenn sie am Aufforstungsprogramm teilnehmen. Außerdem wird die App immer öfter weiterempfohlen. „Umweltfreundliche Ideen wie diese werden gerne geteilt“, so Pi.

Pi erinnert sich an den einprägsamen Fall eines Nutzers aus Deutschland, der mit ADHS diagnostiziert wurde: „Er konnte seine Gedanken in der Schule überhaupt nicht mehr ordnen. Nachdem er begann, unsere App zu nutzen, konnte er sich besser aufs Lernen konzentrieren und schaffte schließlich seinen Abschluss.“ Pi erzählt auch, dass Sonderpädagogen die Möglichkeit ausloten, Forest im Unterricht einzusetzen, damit die ganze Klasse gemeinsam Bäume pflanzt.

Neue Triebe schlagen aus

So wie die Pflanzung eines Baumes war auch die Verwirklichung der Idee für Forest ein langsamer, kontinuierlicher Prozess. Eine App, die den Fokus verbessert und gleichzeitig in einem anderen Teil der Welt Bäume pflanzen lässt – und mit jedem Baum den Wert der Initiative steigert – das ist für Pi eine unglaubliche Errungenschaft.

Jeng und Pi glauben, dass Forest der Vorreiter eines neuen Modells ist, das Entwicklungsteams, Nutzer und gemeinnützige Organisationen zusammenbringt. Ein solches Modell setzt nicht nur Anreize und generiert Bewusstsein: Es verschafft auch NGOs mehr Präsenz und weltweite Unterstützung. Die gewonnenen Erfahrungen des Teams münden direkt in sein nächstes Projekt: „Wir wollen eine To-do-Listen-App zum Thema Wasser entwickeln. Und wir hoffen, damit an den Erfolg von Forest anzuknüpfen und einen guten Einfluss auf die Wasserressourcen und -versorgung auszuüben“, erklärt Pi.

Wir freuen uns darauf, über 400.000 Bäumchen dabei zuzusehen, wie sie sich in einen Wald verwandeln, und ganz genauso auf die nächste App des Duos, die unsere Welt vielleicht wieder ein klein wenig besser macht.

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