Corona-Warn-App 12+

Gemeinsam Corona bekämpfen

Robert Koch-Institut

    • Gratis

iPhone-Screenshots

Beschreibung

Das Robert Koch-Institut (RKI) als zentrale Einrichtung des Bundes im Bereich der Öffentlichen Gesundheit und als nationales Public-Health-Institut veröffentlicht die Corona-Warn-App für die deutsche Bundesregierung und für die Bundesrepublik Deutschland. Die App fungiert als digitale Ergänzung zu Abstandhalten, Hygiene und Alltagsmaske. Die App basiert auf Bluetooth-Technologie und der Exposure Notification API von Apple. Wer sie nutzt, hilft, Infektionsketten schnell nachzuverfolgen und zu durchbrechen. Außerdem bietet die App eine Funktionalität, mit der Sie digitale Impfzertifikate hinzufügen können, um damit Ihren Impfstatus nachzuweisen. Die App merkt sich dezentral unsere Begegnungen mit anderen und informiert uns digital, wenn wir Begegnungen mit nachweislich infizierten Personen hatten. Dabei sammelt sie jedoch zu keiner Zeit Informationen zur Identität ihrer Nutzerinnen und Nutzer. Wer wir sind und wo wir sind, bleibt geheim – und unsere Privatsphäre bestens geschützt.

WIE DIE APP FUNKTIONIERT

Die Risiko-Ermittlung der App ist das Herzstück der Software und sollte immer aktiviert sein. Wann immer sich Nutzerinnen und Nutzer begegnen, tauschen ihre Smartphones über Bluetooth verschlüsselte Zufalls-IDs aus.

Diese geben nur Auskunft darüber, über welche Dauer und mit welchem Abstand eine Begegnung stattfand. Welche Person sich hinter einem Code verbirgt, ist für niemanden nachvollziehbar. Die Corona-Warn-App erhebt keine Informationen über den Ort der Begegnung oder den Standort der Nutzerinnen und Nutzer.

Entsprechend der maximalen Corona-Inkubationszeit werden alle Zufalls-IDs, die unser Smartphone sammelt, für 14 Tage auf dem Smartphone gespeichert – und dann gelöscht.
Nur wenn eine Person sich über die App freiwillig als nachweislich infiziert meldet, erhalten daraufhin alle früheren Begegnungen eine Warnung auf ihr Smartphone.

Niemand erfährt, wann, wo oder mit wem eine entsprechende Risiko-Begegnung stattfand. Die infizierte Person bleibt anonym.

Mit der Benachrichtigung erhalten die betroffenen Nutzer/-innen klare Handlungsempfehlungen. Wichtig: Auch die Daten der Benachrichtigten sind zu keiner Zeit einsehbar.


WIE DIE DATEN SICHER BLEIBEN

Die Corona-Warn-App soll uns zwar täglich begleiten, sie wird uns jedoch nie kennenlernen. Dadurch kann sie niemandem verraten, wer wir sind. Der Datenschutz bleibt über die gesamte Nutzungsdauer zu 100 Prozent gewahrt.

• Keine Anmeldung: Es müssen keine E-Mail-Adresse und kein Name hinterlegt werden.
• Keine Rückschlüsse auf Identitäten: Bei einer Begegnung mit einem anderen Menschen tauschen die Smartphones nur Zufalls-IDs aus. Diese messen, über welche Dauer und mit welchem Abstand ein Kontakt stattfand. Sie lassen aber keine Rückschlüsse auf Personen und Standorte zu.
• Dezentrale Speicherung: Die Daten werden nur auf dem Smartphone gespeichert und nach 14 Tagen gelöscht.
• Keine Einsicht für Dritte: Sowohl die Personen, die eine nachgewiesene Infektion melden, als auch die Benachrichtigten sind nicht nachverfolgbar – nicht für die Bundesregierung, nicht für das Robert Koch-Institut, nicht für andere User und auch nicht für die Betreiber der App-Stores.

Diese App ist nicht zum Gebrauch außerhalb Deutschlands bestimmt. Die Corona-Warn-App ist die zentrale Corona-App für Deutschland und sie ist an das deutsche Gesundheitssystem angeschlossen. Trotzdem ist die Corona-Warn-App auch in diesem Land verfügbar. Sie ist gedacht für alle, die in Deutschland leben, arbeiten, Urlaub machen oder sich regelmäßig oder über längere Zeit in Deutschland aufhalten.

Es gelten die Nutzungsbedingungen der Corona-Warn-App: https://www.coronawarn.app/assets/documents/cwa-eula-de.pdf. Durch die Installation und Nutzung dieser App stimmen Sie den Nutzungsbedingungen zu.

Neuheiten

Version 2.27.0

Dieses Update bietet Ihnen neben Fehlerbehebungen folgende neue Funktionen:
In der App kann angezeigt werden, ob Sie in Ihrem Bundesland verpflichtet sind, an bestimmten Orten eine Maske zu tragen oder davon befreit sind. Diese Anzeige erscheint erst, wenn Ihr Bundesland erweiterte Regeln zur Maskenpflicht beschließt.
Sofern das Bundesland, in dem Sie sich aufhalten, eine Maskenpflicht angeordnet hat, befreit Sie ein negativer Schnell- oder PCR-Test bei Freizeit-, Kultur- und Sportveranstaltungen sowie in gastronomischen Einrichtungen für 24 Stunden von dieser Maskenpflicht. Ein unbeaufsichtigt durchgeführter Selbsttest genügt nicht. Ihr Bundesland kann regeln, dass Sie auch durch Impfungen oder Genesung (wenn diese höchstens drei Monate zurückliegen) von der Maskenpflicht befreit sind.
Eine Befreiung von der Maskenpflicht gilt nicht im öffentlichen Personenfernverkehr, in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und für Patientinnen und Patienten in Arztpraxen.
Sollten Ihre in der App hinterlegten COVID-Zertifikate ausreichen, um Sie in Ihrem Bundesland von der Maskenpflicht zu befreien, färbt sich Ihr Zertifikat grün. Ihre Befreiung von der Maskenpflicht in Ihrem Bundesland kann durch einen Scan Ihres QR-Codes mithilfe der CovPassCheck-App nachgewiesen werden.

Bewertungen und Rezensionen

4,0 von 5
68.366 Bewertungen

68.366 Bewertungen

Robat80 ,

Leider nur auf Deutsch verfügbar.

Die App läuft bei mir kontinuierlich seit dem ersten Release und ich bin sehr froh darüber die Möglichkeit der Risikoeinschätzung zu haben. Meines Erachtens sind die Kinderkrankheiten behoben und waren für mich durchaus akzeptabel - bei einigen Personen aus meinem Bekanntenkreis leider nicht.
Unabhängig davon: In meinem persönlichen Umfeld gibt es viele Personen, die der deutschen Sprache nicht so mächtig sind und dies trifft sicherlich auf viele Menschen zu, die sich dauerhaft in Deutschland aufhalten. Hier wären zusätzliche Sprachpakete sinnvoll. Zunächst Englisch, dann nach Anteil in der Bevölkerung weitere Sprachen z.B. Türkisch, Italienisch, Russisch, etc. Dies sollte in einem der nächsten Updates erfolgen.
Des Weiteren möchte ich mich dem Wunsch nach näheren Informationen zu Risikokontakten anschließen, z.B. zum Zeitpunkt und Ort der Begegnung - nicht zwingend auf den Meter und die Minute genau. Aber es sollte feststellbar sein, unter welchen Umständen ich mich einen Risiko ausgesetzt habe und ob ich mich möglicherweise in einem Cluster bewegt habe. Dies sollte auch unter Berücksichtigung des Datenschutzes möglich sein.
Nochmals vielen Dank für die Arbeit der Entwickler, die in der kurzen Entwicklungszeit viel auf die Beine gestellt haben.
An alle: Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

Entwickler-Antwort ,

Vielen Dank für Ihr Feedback! Bei einem erhöhten Risiko gibt es Auskunft darüber, wie lange die Risiko-Begegnung zurückliegt. Bei einem niedrigen Risiko ist das aus Datenschutzgründen nicht der Fall, da es sich hierbei um Begegnungen handelt, die unter dem definierten Schwellenwert lagen und als unbedenklich eingestuft werden. Die App gibt es aktuell auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Bulgarisch, Polnisch und Rumänisch (ab Version 1.2.0). Die Hotline (+49 800 7540001) wird auf Deutsch, Englisch und Türkisch bedient. Siehe auch: https://www.coronawarn.app/de/faq/#available_languages

Rosi Ringer ,

Risikoermittlung ohne Fazit und Konsequenzen?

Ich habe mir die App vor einigen Monaten heruntergeladen. Obwohl ich sehr vorsichtig in Bezug auf die Auswertung persönlicher Daten und Bewegungsprofile bin, habe ich hier keine Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes.
In der letzten Woche ist es mir nun erstmals passiert. Die App meldet mir, ich hätte drei Begegnungen mit positiv getesteten Personen gehabt, mein Risiko sei dennoch gering. Es wird keinerlei Aussage über den Zeitpunkt, den Ort und die genaue Dauer der Begegnung getroffen und ob die drei Kontakte möglicherweise sogar an einem Event stattfanden. Dies wäre anonymisiert aber wichtig, um mein Verhalten und meine Bewegung im öffentlichen Raum selbst besser einschätzen und Entscheidungen treffen zu können. Wo genau habe ich mich einem Risiko ausgesetzt, was eventuell vermeidbar gewesen wäre? Büro in der City statt Homeoffice, Schwimmen, Fitnessstudio oder doch im Edeka an der Ecke? Der Ort (Straßenname) und die Zeit wären mir wertvolle Hinweise. Wer dies nicht will, sollte diese Angaben natürlich wahlweise ausschalten können. Ohne diese Angaben jedoch (Ort und Zeit der Risikobegegnung) verunsichert mich persönlich die Warnung der App nur und nützt mir leider nichts. Es wäre toll, wenn die Entwickler*innen hier über eine Lösung nachdenken würden. Die breite Akzeptanz und Nutzung der App halte ich grundsätzlich für wichtig.

Entwickler-Antwort ,

Danke für Ihr erneutes Feedback. Bei einem erhöhten Risiko gibt es Auskunft darüber, wie lang die Risiko-Begegnung zurückliegt. Bei einem niedrigen Risiko ist das aus Datenschutzgründen nicht der Fall, da es sich hierbei um Begegnungen handelt, die unter dem definierten Schwellenwert lagen und als unbedenklich eingestuft werden.

BlueGraySphere ,

Ohne Bedenken zu installieren

Die App ist für die kurze Entwicklungszeit und Anforderungen top und kann helfen uns im weiteren Verlauf der Pandemie statt größerer Einschränkungen gezielter vorzugehen. Wie gut das in der Praxis klappt wird man noch sehen, aber entscheidend für den Erfolg ist die Anzahl der Nutzer. Also alle bitte Downloaden.
Als Softwareingenieur kann ich guten Gewissens sagen, dass es wohl kaum eine bekannte App mit dieser Transparenz gibt. Wer möchte kann sich den kompletten Code anschauen und sogar Änderungsvorschläge machen (Stichwort Open Source). Das Argument Datenschutz lasse ich bei Verweigerern der App nicht gelten. Einzig Einsiedler ohne Smartphone und Internet könnten das halbwegs glaubwürdig anbringen und die bräuchten die App dann auch nicht ;-)
Also keine falsche Zurückhaltung, lasst die Downloads durch die Decke gehen!

Einziger Kritikpunkt meinerseits ist der bei mir relativ hohe Akkuverbrauch (z.T. über 20% auf dem iPhone 11 Pro bei mittlerer sonstiger Nutzung). Falls man hier noch optimieren kann wäre das schön - ansonsten kann ich aber auch damit angesichts des potenziellen Nutzens leben. Daher trotzdem 5 Sterne 🙂

Entwickler-Antwort ,

Vielen Dank für Ihr Feedback. Die Corona-Warn-App nutzt die vorhandene Bluetooth-Technologie der Endgeräte. Da die App die Exposure Notification API von Apple und Google verwendet, unterstützt sie die energieeffiziente Bluetooth-Technologie BLE (Bluetooth Low Energy), daher sollte sich der zusätzliche Akkuverbrauch nicht deutlich bei der Akkulaufzeit bemerkbar machen. Versuchen Sie vielleicht einmal, ob ein Neustart das Problem behebt und wenden Sie sich ansonsten an den Apple Support: https://support.apple.com/iphone

App-Datenschutz

Der Entwickler, Robert Koch-Institut, hat darauf hingewiesen, dass die Datenschutzrichtlinien der App den unten stehenden Umgang mit Daten einschließen können. Weitere Informationen findest du in den Datenschutzrichtlinien des Entwicklers.

Nicht mit dir verknüpfte Daten

Die folgenden Daten werden zwar möglicherweise erfasst, aber nicht mit deiner Identität verknüpft:

  • Gesundheit und Fitness
  • Kennungen

Die Datenschutzpraktiken können zum Beispiel je nach den von dir verwendeten Funktionen oder deinem Alter variieren. Weitere Infos

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