Wenn du Robin Pratap, den Erfinder der Yoga-App Asana Rebel: Yoga und Fitness, fragst, wie es das Wort „Rebel“ in den App-Namen geschafft hat, bekommst du eine ganz klare und selbstbewusste Antwort: „Wir wollten das klassische Yoga neu erfinden und das auch so kommunizieren.“
Die App lässt altgediente Yoga-Klischees hinter sich und bietet vom Yoga inspirierte Workouts, die eine breitere Zielgruppe ansprechen sollen. „Wir betrachten Yoga aus Sicht der Nutzer:innen,“ erläutert Robin Pratap.
Während es im traditionellen Yoga oft um unterschiedliche Stilrichtungen geht wie Hatha, Bikram oder Sivananda, bietet Asana Rebel mit ihrem benutzerfreundlichen Ansatz diverse Workouts, um in Form zu kommen, Muskeln zu kräftigen oder flexibler zu werden – unabhängig vom bereits vorhandenen Fitness-Level.
„Neulinge kennen sich nicht mit den verschiedenen Yoga-Stilrichtungen aus. Aber wenn sie Stichwörter lesen wie Stärke oder Flexibilität, dann wissen sie genau, was sie erwartet,“ erklärt Robin Pratap.

Auf neuen Wegen zu alten Traditionen
Dieser neue Ansatz wurde von einigen Anhänger:innen des klassischen Yoga kritisiert, doch Pratap ließ sich davon nicht aufhalten. Mit seinem umfassenden Wissen nach Jahren des Yoga-Studiums wollte er dieser tiefgründigen und angesehenen Tradition neue Wege eröffnen.
Beim Rebel-Stil von Robin Pratap geht es darum, den Kern hinter allem zu erkennen, alle Einzelteile zu betrachten und sie anschließend wieder zu einem großen Ganzen zusammenzufügen. So soll etwas Neues und Erfrischendes entstehen. Und genau das war auch der Gedanke hinter Asana Rebel.
Die Zukunft birgt großes Potenzial. Es ist an uns, das zu erkennen und etwas daraus zu machen.
Kritik als Ansporn
Robin Pratap war immer wieder mit Kritik konfrontiert. Er erinnert sich besonders an einen Investor, der ihm sagte, die App würde sich international nur schwer durchsetzen. Doch das war für ihn und seinen inneren Rebellen nur ein weiterer Ansporn.
Sobald das Konzept hinter Asana Rebel stand, zeigte sich auch schon die nächste große Herausforderung: die Produktion zeitgemäßer Videos für die App.
Robin Pratap kennt sich mit visueller Produktion und Videobearbeitung aus und zog nach Los Angeles, um dort drei Monate lang gemeinsam mit Yoga-Lehrer:innen die Videos zu gestalten und aufzunehmen. „Wir haben sehr viel Arbeit in die Videoproduktion gesteckt. Wenn ich die App in den USA zeige, sind viele überrascht, dass sie aus Deutschland kommt,“ berichtet Pratap.

„Wir haben von Berlin aus ein weltweites Unternehmen aufgebaut und erzielen 93 Prozent unseres Umsatzes auf internationalen Märkten,“ erklärt Pratap und betont außerdem, dass Ausdauer und Durchhaltevermögen genau der richtige Ansatz für die App waren – trotz der Skepsis zu Anfang.
Ehrgeizige Ziele und eine leuchtende Zukunft
Ob er vor vier Jahren geahnt hat, dass Asana Rebel die Welt des Yoga so verändern würde? „Nein,“ sagt Pratap. „Ich bin da Schritt für Schritt reingewachsen.“

„Die Zukunft birgt großes Potenzial. Es ist an uns, das zu erkennen und etwas daraus zu machen,“ fügt er noch hinzu und macht klar, dass es für ihn keine Grenzen gibt: „Wir wollen zum Marktführer im Gesundheits- und Fitnessbereich werden.“
Eines ist jedenfalls sicher: Dank der Workouts von Asana Rebel hat er auf jeden Fall die nötige Fitness und Ausdauer, um seinen Weg als Yoga-Rebell weiterzugehen.