Beginnen wir mit den Grundlagen. Was genau ist eigentlich Fibremaxxing? Du hast schon von unzähligen Gesundheitstrends gehört – und seien wir ehrlich: Die meisten davon sind Unsinn. Fibremaxxing hingegen beschreibt einen Ernährungstrend, bei dem man sich ein konkretes Ballaststoffziel setzt und dieses konsequent verfolgt. Richtig angewendet kann das tatsächlich sehr gesund sein.
Offizielle staatliche Studien wie der National Diet and Nutrition Survey in Großbritannien sowie Berichte des U.S. Department of Health & Human Services) zeigen, dass Erwachsene in beiden Ländern zu wenig Ballaststoffe zu sich nehmen. Die meisten erreichen nicht einmal die Hälfte der empfohlenen 30 Gramm pro Tag.
Ballaststoffe sind jedoch enorm wichtig für unsere Gesundheit: Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2013, veröffentlicht im „British Medical Journal“, zeigt, dass eine höhere Ballaststoffzufuhr mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und koronare Herzkrankheiten einhergeht.
Aber Vorsicht: Eine Erhöhung der Ballaststoffzufuhr sollte schrittweise und mit Bedacht erfolgen, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden. Genau dafür sind diese Apps gemacht: Sie unterstützen dich dabei, die richtigen Lebensmittel auszuwählen und deine Aufnahme im Blick zu behalten.
Die richtigen Lebensmittel finden
Im ersten Schritt geht es darum, zu verstehen, was eine ballaststoffreiche Mahlzeit ausmacht.

Yuka ist eine praktische Scanner-App, mit der du im Supermarkt schnell den Nährwert deiner Produkte überprüfen kannst. Scanne den Barcode und Yuka nennt dir einen Nährwert-Score, bei dem der Ballaststoffgehalt ein wichtiger Faktor ist. In der Detailansicht zeigt dir eine farbcodierte Skala, ob der Ballaststoffanteil optimal ist.
Mob steckt voller leckerer und gesunder Rezepte, die dir Lust aufs Kochen machen sollen. Allein das ist schon ein grosser Schritt hin zu mehr Ballaststoffen, doch die App geht darüber hinaus: Sie liefert zu jedem Gericht eine vollständige Nährwertübersicht. Gibst du dort „Fibre“ ein, findest du zum Beispiel Rezepte wie ein Curry-Kürbis-Linsen-Ofengericht oder einen knusprigen Grünkohl- oder cremigen Avocado-Salat – jeweils mit satten 15 Gramm Ballaststoffen pro Gericht.
BetterMe bietet dir einen ganzheitlichen Ansatz für Gesundheit und Fitness – mit Workouts für zu Hause, Gesundheits-Coaching und Ernährungstipps. Die App zeigt dir anhand von Video-Rezepten, wie du ballaststoffreiche Mahlzeiten sinnvoll in deine Wellness-Routine integrierst.
Deine Zufuhr im Blick behalten
Sobald du eine Vorstellung davon hast, was du essen möchtest, geht es im nächsten Schritt darum, dir Ziele zu setzen und deine Fortschritte zu dokumentieren.

MyFitnessPal ist ein hervorragendes Tool, um deine gesamte Ernährung zu protokollieren. Mit einem Premium-Abo kannst du deine Makronährstoffe im Detail auswerten, dein persönliches Ballaststoffziel festlegen und es schrittweise erhöhen. Jedes Mal, wenn du ein Lebensmittel einträgst, zeigt dir die App, wie sehr es zu deinem Ziel beiträgt – und welche deiner Lebensmittel besonders ballaststoffreich sind.
Kalorien Zähler geht noch mehr ins Detail, was deine Ballaststoffzufuhr sowie viele weitere Mikro- und Makronährstoffe betrifft. Die App unterscheidet zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen – beide sind wichtig: die einen für die Darmflora, die anderen für die Verdauung. Zusätzlich bekommst du ein eigenes Ballaststoffdiagramm, das dir deine Entwicklung über die Zeit zeigt.
Lifesum überzeugt nicht nur durch seine besonders einfache Bedienung, die App verbindet auch unkompliziertes Tracking mit Rezeptvorschlägen und Ernährungsplänen. Du kannst zum Beispiel das „Vitality“-Programm wählen, um ballaststoffreiche Mahlzeiten zu dir zu nehmen, die in erster Linie lange sättigen sollen. In deinem Ernährungstagebuch gibt es außerdem einen visuellen Gemüse- und Obst-Tracker: Für jede Portion erscheint etwa ein Brokkoli oder eine Kiwi.