BARRIEREFREI DESIGNT

Über den Rand hinaus gemalt

Die Geschichte hinter dem innovativen Farbenblind-Modus von tint.

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Farben mischen und entspannen

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Als Jakob Lykkegaard sein malerisches Rätselspiel tint. entwarf, bat er einen alten Freund darum, eine der ersten Versionen zu testen und ihn mit frischem Blick bei dem Projekt zu unterstützen.

Als dieser Freund feststellte, dass es in dem Spiel darum geht, Farben zu mischen, machte er einen Rückzieher, erinnert sich Lykkegaard. „Er erzählte mir, dass er farbenblind sei – das war mir völlig neu.“

Lykkegaard und sein in Bangkok ansässiges Lykke Studios-Team wollten tint. den etwa 300 Millionen Menschen, die weltweit in irgendeiner Form von Farbenblindheit betroffen sind, nicht vorenthalten. Also machten sie sich an die Arbeit.

„Wir arbeiten in der Spielebranche, weil wir gerne schöne Dinge schaffen und kleine Probleme lösen“, erklärt Lykkegaard. „Das hier war nur ein weiteres Problem, das es zu lösen galt.“

Viele Spiele mit einem Modus für Farbenblinde tauschen bestimmte Farbtöne aus, um Zahlen lesbarer oder Feinde besser erkennbar zu machen. In tint. war das keine Option. Um durch die Level zu kommen, werden Wasserfarben strategisch gemischt: aus Blau und Gelb wird Grün, Rot und Blau ergeben Violett.

Lykke Studios fügte deshalb ein visuelles Element hinzu, das die Ästhetik des Spiels noch verstärkt: Muster. Im Modus für farbenblinde und sehbehinderte Menschen erscheint beispielsweise ein quadratisches Raster auf den blauen Pinselstrichen, während gelbe Striche von Punkten übersäht sind.

Wir haben drei oder vier verschiedene Arten von Mustern ausprobiert, bevor wir die ästhetischste und funktionellste Lösung gefunden haben.

All diese Muster verbinden sich ebenso harmonisch wie die zugehörigen Farbtöne. Mische Blau und Gelb zu einem Grün, in dessen Quadraten sich Punkte tummeln.

So einfach und elegant die Lösung rückblickend scheint, war es doch ein langer Weg bis dorthin.

„Wir haben drei oder vier verschiedene Arten von Mustern ausprobiert, bevor wir die ästhetischste und funktionellste Lösung gefunden haben“, erklärt Lykkegaard. „Es war nicht leicht, einen natürlichen Look zu erzielen.“

[Fotobeschreibung: In diesem Rätsel wandert Rot durch das große gelbe Quadrat und einen gelben Kreis, was zusammen Orange ergibt. Und Blau wird durch die gelbe Diagonale zu Grün.]

Lykkegaard und sein Team waren davon ausgegangen, dass es ein paar Tage dauern würde. Am Ende verbrachten sie drei Wochen mit Experimentieren, Feinabstimmung und Testspielen.

Alles wohlinvestierte Zeit, wie Lykkegaard erklärt.

„Wir wollten ein Spiel für alle schaffen – und wenn wir dann Leute auslassen, werden wir dem ja nicht gerecht.“

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