INSPIRIERENDE STORYS

Wie Victoria Schwangeren hilft

Die App Keleya geht individuell auf deine Bedürfnisse ein.

Keleya: Schwangerschafts App

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Es war ein mutiger Schritt. Nach einer erfolgreichen Karriere im Risikokapital-Sektor wagte Victoria Engelhardt den Schritt ins Unternehmertum. Im Gepäck eine einfache aber wichtige Idee: Sie wollte Frauen während der gesamten Schwangerschaft unterstützend begleiten. Aus dieser Idee wurde Keleya - Schwangerschafts App geboren.

Der Wunsch, Schwangeren genau die Hilfe zukommen zu lassen, die sie brauchen, reifte in Victoria Engelhardt nach der Erfahrung einer guten Freundin. Diese zeigte ihr, dass für viele Frauen eine Schwangerschaft auch mit Unsicherheit und einem Gefühl des Alleinseins verbunden ist.

Keine Schwangerschaft gleicht der anderen. Daher stehen bei den personalisierten Inhalten in Keleya die individuellen Lebensumstände im Fokus.

Auch wenn ihre Erfahrungen im Risikokapital-Sektor Victoria Engelhardt bei der Gründung ihres eigenen Unternehmens zugutekamen, so ging sie das Projekt doch vorsichtig an. „Ich wusste schon immer, dass ich einmal ein Startup gründen wollte, aber zu der Zeit fühlte ich mich nicht bereit dazu,“ erzählt sie.

Erst nachdem sie nach Indien gereist war und dort eine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin absolviert hatte, war es für sie an der Zeit, ihr Projekt in die Tat umzusetzen. „Während meiner Zeit in Indien habe ich intensiv darüber nachgedacht, was mich wirklich glücklich machen würde,“ erinnert sich Engelhardt. Dabei entwickelte sie einen Leitsatz, der nicht nur großen Einfluss auf ihre App haben sollte, sondern auch auf ihr Leben. „Es geht nur darum, sich gut zu fühlen. Es geht um gute Beziehungen und einen gesunden Körper.“

Mit dieser Philosophie und dem Know-how aus ihrer vorherigen Karriere war Victoria Engelhardt nun bereit, Keleya zu entwickeln, eine App, die Frauen stärken und durch eine gesunde und entspannte Schwangerschaft begleiten sollte.

Mehr als nur eine Schwangerschafts-App

Die treibende Kraft hinter der App? „Die Welt zumindest ein kleines bisschen besser zu machen,“ sagt Engelhardt. Daraus zieht auch das Team hinter der App immer wieder seine Motivation. „Der soziale Aspekt ist der Grund, aus dem die Menschen in meinem Team sich für uns entschieden haben, anstatt ein möglicherweise sogar besseres Angebot einer anderen Firma anzunehmen,“ fährt sie fort.

Sie ist sich auch der Tatsache bewusst, dass neben der Entschlossenheit ihres Teams auch ein solides Netzwerk die Grundlage für das Wachstum von Keleya gelegt hat: „Wir erschaffen ein Produkt mit einer riesigen Vision und einem immensen Ökosystem!“

Engelhardt möchte mit ihrer App auch insbesondere der Tatsache Rechnung tragen, dass keine Schwangerschaft der anderen gleicht. „Wir wollten Frauen etwas bieten, das sie durch die gesamte Schwangerschaft begleitet und ihren individuellen Bedürfnissen gerecht wird.“ Deshalb sind die Übungen und Ernährungstipps der App auf die besonderen Anforderungen von Schwangeren zugeschnitten.

Spezielle Workouts sollen Frauen durch die Schwangerschaft begleiten.

Hand in Hand

Victoria Engelhardt suchte den Kontakt zu wichtigen Partnern und tauschte sich daher auch mit dem Deutschen Hebammenverband aus. Hier erhielt sie wichtiges Feedback. „Einige Hebammen hatten Sorge, wir würden ihnen ihren Job wegnehmen,“ erzählt Engelhardt. Sie macht aber direkt klar: „Das ist überhaupt nicht unsere Absicht. Es geht nicht ohne die Hebammen, wir brauchen sie!“

Das Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hebammenverband ist „Ammely“, eine Website, die Hebammen und Eltern in Online-Kursen zusammenbringt. „Hier versuchen wir, die Über- bzw. Unterversorgung mit Hebammen auszugleichen,“ erklärt Engelhardt.

Das war auch ein guter Ausgangspunkt, um die diversen Erweiterungsmöglichkeiten für Keleya zu erkennen. „Irgendwann in der Zukunft möchten wir Hebammen, Gynäkologen, Geburtskliniken und Kinderärzte in der App miteinander vernetzen,“ beschreibt Engelhardt ihr Ziel. Das könnte enorme Vorteile für Schwangere bedeuten. So wären zum Beispiel bestimmte Krankheiten bei Mutter und Kind früher erkennbar.

Aus dem Bedürfnis, einer Freundin zu helfen, wurde das Bedürfnis, schwangere Frauen insgesamt viel umfassender zu unterstützen. Und so erweist sich Engelhardts App Keleya als wichtige Begleiterin für Schwangere.

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