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Einsteiger-Guide für Legends of Runeterra

Leg los mit dem „League of Legends“-Kartenspiel.

Sammelkartenspiele haben in den letzten Jahren erheblich an Beliebtheit gewonnen, da sich nicht nur die Spielmechanismen, sondern auch die wetteifernden Communities ständig weiterentwickeln. Obwohl es vielleicht ein bisschen spät zu der Runde dazustößt, bewährt sich Legends of Runeterra als mächtige Herausforderung. Das Kartenspiel basiert schließlich auf „League of Legends“ alias „LoL“ von Riot Games.

Auf dem Ruf von „LoL“ will sich Legends of Runeterra allerdings nicht ausruhen und liefert daher zahlreiche ausgeklügelte Genre-Kniffe, liebevoll ausgearbeitete Karten und einen unverwechselbaren Stil. Dabei hat der faire Wettbewerb stets höchste Priorität.

Wir haben ein paar Tipps für dich, wie du dich am besten zur Legende mauserst.


Ein Tutorial nach dem anderen

Stürz dich nicht direkt in wettbewerbsintensive Matches, nachdem du das erste Tutorial abgeschlossen hast. Arbeite dich stattdessen durch die ganzen Anfangstutorials durch – es zahlt sich aus.

Diese Probe-Matches bringen dir raffinierte Spielweisen bei und helfen dir dabei, die Unterschiede zwischen den sechs Fraktionen des Spiels zu verstehen: Demacia, Freljord, Ionia, Noxus, Piltover & Zhaun und die Schatteninseln. Außerdem erhältst du die Chance, zusätzliche Belohnungen abzugreifen, um deinen Kartenbestand zu erweitern und deine Decks für künftige Matches aufzubauen.

In den Tutorials eignest du dir fortgeschrittene Spieltechniken an, mit denen du es weit bringen wirst.

Keywords für das Königreich

Sieh dir die Schlüsselwörter auf den Karten ganz genau an, da die Effekte, die sie auslösen, das Match auf den Kopf stellen können. Karten mit Keywords wie „Ungreifbar“, „Überwältigen“, „Herausforderer“, „Direktangriff“ und „Bedrohlich“ bieten originelle Möglichkeiten, um die gegnerische Verteidigung zu neutralisieren.

Im Gegensatz dazu helfen Karten mit Schlüsselwörtern wie „Barriere“, „Erholung“, „Betäubt“ und „Robust“ dabei, Angriffe zu verhindern und gleichzeitig deine Einheiten zu schützen. Außerdem lassen sich mit cleveren Kombinationen aus Karten wie „Vergänglich“ und „Letzter Wunsch“ Selbstzerstörungs-Attacken ausführen, die dich darüber hinaus auch noch stärker machen.

„Herausforderer“-Karten können gegnerische Karten gezielt ins Visier nehmen und deren Pläne komplett auf den Kopf stellen.

Alle Länder an Deck

Probier verschiedene Deck-Zusammenstellungen aus, um den passenden Mix für deinen Spielstil zu finden. Achte dabei auf die Stärken und Schwächen jeder Fraktion. Trau dich auch ruhig, eine bunte Mischung zu nehmen, damit sich alle gegenseitig decken können. Noxus- und Freljord-Karten werten die günstigen, aber schwachen Einheiten von Demacia auf, sodass sich das Feld schnell mit zunehmend starken Einheiten auffüllen lässt.

Piltover & Zhaun-Karten besitzen die erforderliche Vielseitigkeit für einen Noxus-Rush oder die langsame Zusammenstellung der Schatteninseln. Und wenn es um Belohnungen geht, solltest du immer deine Lieblingsfraktionen im Hinterkopf haben.

Überleg dir gut, welche Fraktion zu deinem Spielstil passt, und schalte dann Belohnungen frei, die dir noch mehr Karten dieser Fraktion liefern.

Nimm dich vor den Champions in Acht

Wie bei „LoL“ sind auch die Champions von LoR die Stars des Spiels und geben den Takt der Matches an. Zusätzlich zu ihren mächtigen und einzigartigen Fähigkeiten lassen sie sich auch aufleveln und werden so noch stärker. Also achte darauf, die entsprechenden Bedingungen dafür zu erfüllen.

Tryndamere, der nur nach seinem Tod aufleveln kann, passt zu aggressiven Spielweisen. Braum hingegen, der mit jedem kassierten Schaden an Stärke gewinnt, belohnt defensive Zusammenstellungen. Lux setzt auf Zauberkarten und Jinx steht auf das Abwerfen von Fähigkeiten oder günstigen Karten.

Garen wird noch gefährlicher, wenn er andere Karten doppelt schlägt.

Zauberhafte Kartentricks

Viele scheinbar unaufhaltsame Armeen wurden durch cleveren Einsatz von Zauberkarten zerstört. Also nimm dir die Zeit, um das verzwickte magische System von LoR zu verstehen. Sofort- und Schnell-Zauberkarten können in einer Runde jederzeit genutzt werden. Aber vergiss dabei nicht, dass Schnell-Zauber durch gegnerische Zauber durchkreuzt werden können.

Nach Beginn der Angriffs- oder Blockphase können Langsam-Zauber nicht verwendet werden. Auch als Reaktion auf gegnerische Zauber lassen sie sich nicht einsetzen. Mehr Informationen zu den Zaubersequenzen findest du über das kleine blaue Auge des Orakels am linken Rand des Spielbretts.

Dies ist eine sehr mächtige Zauberkarte – und doch kann die Karte, die du zum Angriff wählst, von gegnerischen Zaubern geschwächt oder zerstört werden.

Nicht gespielt ist halb gewonnen

Wir können dies nicht oft genug betonen: Das, was du nicht tust, zählt genau so viel wie das, was du tust. Also fang nicht direkt an, gegnerische Charaktere anzugreifen oder zu blockieren. Stell stattdessen sicher, dass deine wertvollen Einheiten bis zur nächsten Runde überleben.

Manchmal ist es besser, Schaden in Kauf zu nehmen, um Einheiten und Mana für spätere Runden zu bewahren.

Nicht eingesetztes Mana kann für die nächste Runde aufgespart werden, um noch stärkere Zauber freizusetzen. Und zusätzlich leveln manche Champions auf, während du sie in der Hand hältst. Vielleicht ist es also besser, sie erst später auszuspielen. Überdenke deine Züge gut und du kommst im Spiel viel weiter.