UNSERE LIEBLINGS-APPS

Notizen vom Wesentlichen

Tot ist dein treuer Begleiter für schnelle Notizen.

Tot ist gelebter Minimalismus. Die Notizen-App lässt sich über die Menüleiste oder per Tastaturkurzbefehl aufrufen und liefert dir die perfekte Umgebung, um Ideen, Listen und Erinnerungen schnell festzuhalten. Genauso schnell stehen sie auch auf all deinen anderen Geräten zur Verfügung. Tot will umfassendere Notizen-Apps gar nicht ersetzen, es versteht sich als kleine, sinnvolle Ergänzung.

Das gefällt uns besonders: Wie berückend einfach Tot konzipiert ist. Zunächst einmal begnügst du dich mit sieben, wörtlich sieben Notizen, die du in der Werkzeugleiste mit runden Buttons einzeln abrufst. Notizen mit grauen Buttons sind leer, solche mit farbigen Buttons enthalten Text. Auch die Formatierung beschränkt sich aufs Wesentliche: Fett, kursiv, Listen und Links sollen reichen, damit auch du dich aufs Wesentliche konzentrieren kannst – den Inhalt. Markdown ist dir lieber? Dann kopier doch mal Rich Text in eine Markdown-Notiz – Tot konvertiert den Text im Handumdrehen, auch in die Gegenrichtung.

Wenn du schnell mal einen Text speichern oder eine Idee notieren willst, ist Tot zur Stelle.

Tipp am Rande: Du möchtest eine Checkliste einfügen? Smart Bullets werden mit der Sternchentaste erzeugt. Mit diesen Sonderzeichen kannst du Aufgaben als offen und erledigt kennzeichnen, etwa mit halben und ganzen Kreisen. Profi-Tipp: Weil es sich bei den Smart Bullets immer noch um Plain-Text-Zeichen handelt, lassen sie sich in jede andere Text-App kopieren; sie werden unverändert bleiben. Und wenn du Kurzbefehle für Smart Bullets einrichten möchtest, lege sie in System Preferences > Keyboard > Text an. Übrigens ist für praktisch jede Tot-Aktion ein praktischer Kurzbefehl vorhanden.

Du brauchst mehr Platz für deine Notizen oder möchtest sie neben dem Browser oder einem Dokument geöffnet lassen? Zieh Tot von der Menüleiste weg und du erhältst ein normales Fenster.

Wer dahintersteckt: Seit über 25 Jahren entwickelt die Iconfactory vielgepriesene Apps, Symbole und Schnittstellen. Tot diente ursprünglich als unternehmensinternes Tool, um der heterogenen Schar von Textverarbeitungsfenstern Herr zu werden. Vorher waren Ideen, Kommentare, Links, Notizen und To-do-Listen wie Konfetti über die Bildschirme der Mitarbeiter:innen verstreut. Die Lieblingsfunktion von Mitgründer Craig Hockenberry ist die Sofort-Synchronisation auf allen Geräten: „Du hast den entscheidenden Einfall beim Gassigehen? Skizzier die Idee doch kurz in Tot auf deinem iPhone. Wenn du wieder nach Hause kommst, hast du sie schon auf dem Mac!“