

Mach mehr aus deinen RAW-Fotos
Mit Nitro sind deinen Editingideen keine Grenzen gesetzt.
Wenn du deine Fotos im RAW-Format aufnimmst, nutzt du den gesamten Dynamikbereich deines Kamerasensors aus. Bevor du dich an die Bearbeitung machst, ist allerdings zunächst eine Dekodierung der Daten erforderlich. Im Gegensatz zu den meisten anderen Foto-Apps greift Nitro auf die RAW-Engine in macOS zurück und verschafft dir so eine präzise Kontrolle über den Konvertierungsvorgang.
Die App umfasst neben allen gängigen Bearbeitungstools auch einige KI-gestützte Funktionen, die es dir erleichtern, bestimmte Bildbereiche anzupassen, unerwünschte Objekte zu entfernen und Farbverläufe anzuwenden. Außerdem lässt sich Nitro nahtlos in die Fotos-App einbinden: Dadurch steht dir in Fotos die ganze Werkzeugpalette von Nitro zur Verfügung und andersherum hast du in Nitro direkten Zugriff auf deine Fotos-Mediathek.

Das gefällt uns besonders: Über die bedienfreundliche Steuerung in Nitro passt du die Interpretation der RAW-Bilddaten individuell an. Mit der „RAW Tuning“-Funktion reduzierst du beispielsweise unerwünschte Moiré-Effekte, die durch die Kamerasensoren stärker ausgeprägt sind – und zwar bevor du das Foto in ein editierbares Format konvertierst. Das ist deutlich effektiver, als den Effekt im Nachgang entfernen zu wollen. Bei der Bearbeitung von Apple ProRAW-Bildern legst du über den unkomplizierten „Tone Map“-Schieberegler fest, zu welchem Grad die ProRAW-Verarbeitung stattfinden soll. Zudem ist Nitro mit RAW-Kameraformaten kompatibel, die nicht auf Systemebene unterstützt werden. Dazu zählen unter anderem Fuji-Komprimierung, GoPro sowie Nikon HE und HE*.

Kleiner Tipp: Manche Bilder enthalten Tiefendaten. Das ist zum Beispiel bei iPhone-Fotos im Porträtmodus der Fall. Mithilfe von Nitro passt du die Nuancen und die Farbsättigung bei solchen Aufnahmen im Vordergrund und Hintergrund separat an. So hellst du nur die kameranahen Bereiche auf oder veränderst ausschließlich die Schatten. Wie Nitro die Tiefendaten interpretiert, hast du ebenfalls selbst in der Hand. Das kommt dir vor allem dann gelegen, wenn du den Großteil eines Fotos als Hintergrund definieren möchtest. Indem du diesen Bereich abdunkelst, setzt du die Objekte, die im Mittelpunkt stehen sollen, stärker in Szene.
Wer dahintersteckt: Nik Bhatt ist auch der Entwickler von RAW Power, dem Vorgänger von Nitro. Als ehemaliger Teamleiter für RAW Camera und Core Image bei Apple arbeitete er an Apps wie Aperture, iPhoto und Fotos.